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Gepostet by on Mai 1, 2009 in Allgemein, Feste, Gewalt, Politik, Sport |

1. Mai wir sind dabei – Randale und großes Polizeiaufgebot in Berlin

Wer kann, der sollte doch versuchen den 1. Mai nicht in Berlin zu verbringen. Es sei denn man möchte gerne mal mitten im Geschehen sein. Auch wenn die Nacht zum ersten Mai relativ ruhig (30 verletzte Polizisten, 84 Randalierer festgenommen, halbes Dutzend Autos in Brand) verlaufen ist, so kommt auf die Polizei am 1. Mai wahrscheinlich doppelt so viel zu. 5000 Polizeieinheiten sollen Berliner Bürger schützen und die zahlreichen friedlichen und auch weniger friedlichen Veranstaltungen im Auge bahalten.

Bereits um 11:00 Uhr wird die Polizei in Köpenick einen Einsatz haben, denn dort finden seit Jahren wieder eine zentrale Mai-Veranstaltung der rechtsradikalen Partei NPD statt. Das können die Linken natürlich nicht zu lassen. Während sich die „Rechten“ nähe der Seelenbinderstraße treffen wollen, haben die Antifa-Anhänger zum Gegenprotest rund um den S-Bahnhof Köpenick aufgerufen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund
wird schon um 9:00 Uhr mit einer Kundgebung mit anschließender Demo, den Verkehr rund um den Wittenbergplatz lahmlegen. Es geht zum Brandenburgertor. Da letztes Jahr ca. 15.000 Teilnehmer gezählt wurden, kann man auch in diesem Jahr davon ausgehen, das zahlreiche Menschen erscheinen werden.

In Kreuzberg wird es nicht nur am Vormittag die „Mayday“-Demonstration geben, die für 13:30 Uhr geplant ist und vom Bebelplatz in Mitte nach Kreuzberg führt. Am Abend ist dann die legendäre Mai_Demonstration durch den Kreuzberger Kiez. Motto dieses Jahr ist „Kapitalismus ist Krise und Krieg. Für die soziale Revolution“, Start ist 18 Uhr Am Kottbuser Tor, dort endet die Demo auch.

Und zum Schluss hätten wir noch das Basketball Halbfinalspiel der Euroleague. Dort spielen zwei grieische Mannschaften, Olympiakos Piräus und Panathinaikos Athen, in der O2 World gegeneinander. Die Polizei rechnet auch hier mit Randalen, da mindestestens je 2000 Anhänger und Hooligans erwartet werden. Die Fans gelten als verfeindet und es kam bereits in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Ausschreitungen.

Also, wer die Möglichkeit hat raus aus Berlin zu kommen, sollte diese nutzen. In Werder findet zum Beispiel im Moment das Baumblütenfest statt.