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Gepostet by on Dez 25, 2007 in Allgemein, Gewalt, Politik |

Abschiebung für türkischen Prügelknaben in München

Die beiden ausländischen Jugendlichen, die am 20.12. 2007 in München einen Rentner zusammengeschlagen haben, sitzen in Untersuchungshaft. Der Rentner bat die beiden in der U-Bahn mit dem Rauchen auf zu hören. Daraufhin wurde er von dem 20-jährigen Türken und seinem 17-jährigen griechischen Freund brutals zusammengeschlagen. Ist eine Abschiebung der beiden Schläger in München notwendig, um anderen ausländischen Jugendlichen die Grenzen zu setzen?

Der Türke und der Grieche fügten dem Rentner schwere Kopfverletzungen zu. Mittlerweile ist sein Gesundheitszustand stabil. Doch so traurig wie der Vorfall an sich schon ist, zeigen die beiden arbeitslosen Jugendlichen keine Reue. Sie beschimpften ihn mit „Scheiß Deutscher“ und der 76-jähriger Rentner sei selbst Schuld gewesen, da er die beiden angesprochen habe. So weit ist es heute also schon… Doch sollte Abschiebung nicht die Lösung sein, denn was ist, wenn die Türkei auch irgendwann der EU angehört? Das Problem liegt doch woanders. Straftäter ganz besonders Jugendliche ganz gleich welcher Nationalität müssen für ihre Taten grade stehen.

„Wenn es rechtlich möglich ist, werden wir den türkischen Straftäter ausweisen„, sagte der CSU-Politiker laut „Bild“-Zeitung. „Bei dem anderen haben wir keine Handhabe, weil er EU-Bürger ist.“ Herrmann forderte deshalb auch die Anhebung der Höchststrafe für derartige Gewaltverbrechen von 10 auf 15 Jahre. Der CSU-Politiker kritisiert, dass die Justiz bei früheren Straftaten zu schwach mit den beiden geständigen Tätern umgegangen sei. „Die beiden hätten längst hinter Schloss und Riegel gehört. Bloß weil es sich um Jugendliche handelt, können wir nicht so nachsichtig sein“, sagte er. „Wir müssen die Bevölkerung vor solchen Gewalttätern schützen.“

Auch die CDU-Innenexpertin Kristina Köhler bejahte ein hartes Vorgehen gegen jugendliche Gewalttäter. „Dieser
erschütternde Fall belegt: Wir brauchen dringend Mittel und Wege, um jugendliche Intensivtäter aus dem Verkehr zu ziehen, bevor sie jemanden fast totschlagen“, sagte sie.

Hoffen wir das, dass nächste Jahr diesbezüglich mehr Sicherheit für die Bevölkerung bringt. Denn diese beiden Jugendlichen waren der Polizei schon bekannt durch viele Delikte.