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Gepostet by on Apr 22, 2010 in Allgemein, Firmen, Internet, Technik |

Apple iPhone wird ohne Flash von Adobe auskommen müssen

Adobe hat aufgegeben, sie werden nicht länger daran arbeiten ihr Produkt Flash für das iPhone tauglich zu machen. Das trifft vor allem Programmierer, die auf Grundlage von Flash Apps programmiert haben. Adobe-Manager Mike Chambers meinte sie sollten damit rechnen, dass Apple diese Apps auf kurz oder lang aus dem i-Tunes Store entfernen wird.

Jetzt kann streiten ob es eine gute Idee ist von Adobe dieses Unterfangen aufzugeben oder ob sie sich damit ins eigene Fleisch schneiden werden. Im vergangen Vierteljahr hat sich der Absatz von iPhone noch einmal erhöht. Weltweit sollen über 50 Millionen iPhones verkauft worden sein.

Doch nicht nur das iPhone wird Flash nicht unterstützen, auch das neu rausgebrachte iPad wird keine Flash Apps unterstützen. Apple Chef Steve Jobs ist der Meinung, dass Flash durchsetzt ist mit „Sicherheitslöchern“ und aus diesem Grund wird Apple auch weiterhin kein Flash für sein iPhone erlauben.

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Da kann man von halten was man will, aber im Grunde zwingt Apple damit der IT-Welt einen Standard auf. Will man, dass seine Internetseite auch vollständig auf dem iPhone zu sehen ist, muss man auf Flash für seine mobile Seite verzichten. Für Programmierer und Entwickler ein Grauen, für den User ziemlich egal, denn er will einfach nur eine funktionierende und grafisch saubere Webseite.

Der Machtkampf wird hier wahrscheinlich noch eine Weile ausgefochten werden. Auch wenn Adobe erst einmal einen Rückzieher macht, wird es sicherlich nicht dabei bleiben. Die Programmiergemeinde hat Apple ganz sicher nicht auf seiner Seite. Denn Apple hatte zuletzt die Bedingungen für Entwickler verschärft, nicht nur was das nicht benutzen von Flash angeht sondern auch zahlreiche weitere Einschränkungen stießen auf wenig Gegenlieben.