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Gepostet by on Jan 16, 2010 in Allgemein, Arbeitslos.., Hartz IV, Politik |

Arbeitspflicht für Hartz IV Empfänger

CDU-Vize Roland Koch fordert eine Arbeitspflicht für Hartz IV Empfänger. Diese Arbeitspflicht soll eine Gegenleistung für das öffentliche Geld, das die Empfänger vom Staat beziehen, sein. Man sollte auf die Hartz IV Empfänger einen Druck ausüben, so dass sie Hartz IV nicht als angenehme Variante ansehen.

Laut Koch gibt es in Deutschland bereits Regionen in denen, durch diesen Druck Arbeit anzunehmen, die Arbeitslosigkeit zurückgegangen ist. Diese Vorstellungen von Koch stoßen bei der SPD natürlich auf wenig Gegenliebe. Auch wenn die nordrhein-westfälische SPD-Vorsitzende Hannelore Kraft zugibt, dass es durchaus Korrekturbedarf bei Hartz IV gibt. Dennoch sollte man nicht alles schlecht reden.

[ad#Valentinstag 300×250]Für einige ist der Vorschlag Kochs sicherlich gar nicht so weit hergeholt. Die Hartz IV Empfänger erhalten Geld vom Staat, bezahlt werden sie als indirekt vom Steuerzahler. Doch der Staat bekommt nichts zurück. Würde ein Arbeitnehmer Geld von seinem Arbeitsgeber nehmen ohne dafür zu arbeiten, würde dieser Arbeitnehmer sicherlich auch bald Hartz IV Empfänger sein.

Das viele Arbeitnehmer nicht gut auf Hartz IV Empfänger zu sprechen sind, ist also kein Wunder. Leider tragen dazu auch die schlechten Beispiele einiger Hartz IV Empfänger bei, die in den Medien immer wieder auftauchen. Das Problem bei der Sache ist die, dass die Politiker nur reden können, aber nicht handeln. Und sollten sie sich entschließen doch zu handeln, überlegen sie vorher nicht gründlich genug.

Was denkt ihr darüber? Sollten Hartz IV Empfänger für das Geld, das sie vom Staat beziehen, auch vom Staat als Arbeitskraft herangezogen werden? Ist es richtig von Hartz IV Empfängern zu verlangen, dass sie auch niedrige Arbeit leisten sollen, notfalls für den Staat? Oder sollte man die Hartz IV Empfänger einfach in Ruhe lassen und ihnen die Arbeitssuche allein überlassen?