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Gepostet by on Jan 15, 2010 in Allgemein, Gesundheit, Natur, Umwelt | 1 Kommentar

Atommülllager Asse soll sauber werden

Das Atommülllager Asse soll geräumt werden, zumindest wenn es nach dem Bundesamt für Strahlenschutz und dem Bundesumweltministerium geht. Sollte es tatsächlich dazu kommen, wäre das weltweit das erste Mal, dass ein Endlager geräumt wird.

Kommt es zu dieser Räumung müssen 126.000 Atommüllfässer aus dem Untertagelager Asse geholt werden. Dass dies keine leichte Aufgabe ist, steht außer Frage. Zu allererst muss die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleistet sein. Man möchte sie schließlich nicht unnötig irgendeiner Strahlung aussetzen.

[ad#Jamba Music 300×250]Zu nächst muss aber auch geklärt werden in welchen Zustand die Fässer, die zwischen 1967 und 1978 dort gelagert wurden, zum heutigen Zeitpunkt sind. Das Bundesamt schätzt, dass die Rückholung circa 10 Jahre dauern kann. Das Ganze soll schätzungsweise zwei Milliarden Euro kosten, doch es kann auch teurer werden.

Wann es losgehen soll und wie die Sache ablaufen soll, ist noch nicht festgelegt. Man wird vorher alles genau prüfen, auch zwei weitere Optionen sind im Gespräch. Asse wurde als erstes Untertagelager für Atommüll 1967 geöffnet. Das Bergwerk hat allerdings über die Jahre extrem gelitten, so dass die Gefahr für Mensch und Umwelt stetig wächst.

In den 126.000 Fächern lagern hauptsächlich schwach- und mittelradioaktiver Müll, doch in einigen befindet sich auch das hochgiftige Plutonium. Atommüllgegner prodestieren seit Jahren gegen das Endlager, doch erst seit 2009 wird es rechtlich wie eine Atomanlage behandelt, bis dahin wurde es als Forschungsprojekt bezeichnet.[ad#Eventim 250×250]

1 Kommentar

  1. oh man ey,
    aber wo kommt das dann hin? ist schön das die soetwas entscheiden, aber ohne die prüfungen vorher zu machen, und wie wollen sie denn die arbeiter schützen? Bin echt gespannt.da muss man dran bleiben.