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Gepostet by in Esther de Waha, Psychologie

Vom Veto gegen DU MUSST

DU MUSST noch einkaufen, du musst noch diese Sache erledigen, du musst etwas werden, du musst du musst du musst. Fast alle haben wir diesen Satz internalisiert, wir müssen, dies und das und jeden Tag. Wir müssen uns mal wieder treffen, ich müsste mal wieder ausgehen, ich müsste mal. Sprache hat einen direkten Einfluss auf unsere Wahrnehmung, das haben Wissenschaftler mittlerweile hinlänglich bewiesen. Das gilt für jede Art der Sprache, die gesprochene und die gedachte. Diese unsere Sprache hat jeweils einen direkten Einfluss auf unser Gegenüber, auf unsere Umwelt und ihre Reaktionen uns gegenüber, aber sie hat einen noch viel größeren Einfluss, den nämlich der auf uns selbst zurückführt! Auch wir selbst nehmen uns durch unsere von uns gesprochene und gedachte Rede wahr. Was wir sagen, wirkt auf uns zurück. Sag mir wie du sprichst und ich sage dir wer du bist. Das gleiche wirkt für den Satz: Sage mir wie du denkst, und ich sage dir wie du fühlst und handelst. Wer kann sich mit einem Du-Musst-Satz frei...

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Gepostet by in Allgemein, Esther de Waha, Karriere, Liebe, Psychologie, Sport

Festhalten is nich

Eine Erfahrung die ich immer wieder mache ist: „Festhalten is nich“. Ganz egal, was man im Leben auch festhalten möchte: je mehr man daran zerrt, desto mehr entzieht es sich. Das Leben ist eher wie eine Welle, sie hat ihre Höhen, sie hat ihre Tiefen und man muss bereit sein, beides zu nehmen, sonst kann man die Welle nicht surfen und säuft im wahrsten Sinne des Wortes ab. Natürlich hängt es von unserer Kraft ab, ob wir die Welle emporsteigen können und es ist auch wichtig, diese Kraft zu investieren, aber auch die längste Welle hat einmal ein Tal, und ganz egal wie viel Kraft man dabei aufwendet, schlussendlich muss man doch mit. Mit der richtigen Technik jedoch geht man dabei nicht unter, holt bei der Talfahrt sogar noch den Schwung für das nächste Mal und der Aufstieg kann erfolgreich beginnen. Es ist elementar wichtig, sich darüber in jeder Situation klar zu sein. Sei es im Beruf, in der Liebe oder im Alltag. Sie sind der Surfer in Ihrem...

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Gepostet by in Allgemein, Esther de Waha, Psychologie

Halten Sie sich grade junger Mann

Oder wie mein Vater immer sagt, „Kopf hoch, wenn der Hals auch dreckig ist“. Es ist unglaublich, wie viel wir mit unserer Körperhaltung transportieren. Wenn wir uns gerade halten und aufrecht durchs Leben gehen, ist das Leben sehr viel leichter zu ertragen, als wenn man sich unter der schweren Last beugt. Geist und Körper sind miteinander verbunden. Die Zeiten des Dualismus, wo der Mensch angenommen hat, dass es eine strikte Trennung von Körper und Geist gibt, sind längst vorbei. Immer mehr versteht die Wissenschaft, dass beide Systeme ganz eng funktional miteinander verknüpft sind. Und das bedeutet wiederum, daß man Mängel in dem einen System auch mithilfe des anderen Systems auflösen kann. Mens sana in corpore sanum, gesunder Geist in gesundem Körper. Das Ganze gilt natürlich auch in umgekehrter Richtung. Ein gesunder Geist führt lang über kurz zu einem besseren Körpergefühl. Es bedeutet daher, dass, wenn wir uns gerade halten, langfristig auch unsere Geisteshaltung aufrechter wird; mal ganz abgesehen davon, dass unsere Umgebung ganz anders auf uns reagiert, wenn wir...

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Gepostet by in Er und Sie, Esther de Waha, Familie, Literatur, Psychologie

Einen Besenstrich nach dem anderen

Beppo der Straßenkehrer aus dem Buch „Momo“ von Michael Ende hat einmal etwas sehr Weises gesagt. Er sagte, er macht mit seinem Besen immer nur einen Besenstrich nach dem anderen. Und er schaut auch immer nur nach dem nächsten Besenstrich, den er macht und am Ende des Tages schaut er auf und siehe da, da hat er die ganze Straße gekehrt. Einmal hat er diese Taktik aus den Augen gelassen. Er hat sich morgens die Straße angeschaut und hat sich den ganzen Tag beeilt und geschuftet und immer hatte er den Rest der Straße vor Augen, die er noch kehren muss, und am Ende des Tages war er völlig kaputt und erledigt und hatte doch nur wenig mehr geschafft als sonst. Da hat er das wieder sein lassen und hat sich wieder auf seine alte Arbeitsweise besonnen. Er macht immer nur einen Besenstrich nach dem anderen und freut sich am Abend darüber, was er alles geschafft hat und er behält dabei seine gute Laune. Wir alle haben Berge von...

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Gepostet by in Er und Sie, Esther de Waha, Familie, Karriere, Kinder, Liebe, Psychologie

Ich kann nicht heißt ich will nicht

Gerne flüchten wir uns in die Ausrede „ das kann ich nicht.“ Manchmal stimmt das natürlich auch, und dann ist es gut eine realistische Selbsteinschätzung zu haben. So kann man sich doch vor der einen oder anderen Niederlage bewahren. Meistens heißt „ich kann nicht“ aber nur „ich habe Angst davor. Ich will es lieber erst gar nicht probieren, dann kann ich auch nicht scheitern, denn eine Niederlage könnte ich nicht verkraften.“ Das ist verständlich, denn Niederlagen sind unangenehm. Dennoch: Es ist doch so: Wer nicht spielt hat schon verloren. In der Lotterie des Lebens gibt es viel öfter als Sie vielleicht denken, die berühmte Fifty/Fifty Chance. Und dann wären Sie doch blöd, diese Chance zu vergeben, oder? Jeder Statistiker würde bestätigen, dass diese, die 50/50-Chance, die höchste Wahrscheinlichkeit ist, die per Zufall möglich ist. Und im Leben gibt es ja nicht nur Zufälle. Sie können schließlich auch das eine oder andere, einiges davon sogar recht gut! Und das erhöht Ihre Wahrscheinlichkeit auf Erfolg. Natürlich müssen Sie immer, wenn Sie...

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