Biathlon – Abschluss in Schweden mit Happy End
Schwer haben sie sich getan, die deutschen Biathleten zum Auftakt der Saison 09/10. Nichts wollte so recht gelingen in Östersund, im kalten Schweden. Die Einzel haben sie zu meist “verschossen” und nur Kati Wilhelm konnte im Sprint mit einem sechsten Platz überzeugen.
Heute sollten die Männer und auch die Frauen der deutschen Biathleten noch ein Mal bewiesen können, dass sie durchaus in der Lage sind mit auf’s Treppchen zufahren. Die Staffeln standen an und als erstes durften die Männer zeigen was alles in ihnen steckt. Doch leider sollte das so recht nicht gelingen.
Christoph Stephan war der erste und lieferte eine solide Leistung. Mit einem hervorragenden Schießergebins (ein Nachlader) und einer super Laufzeit, übergab er an den zweiten Andi Birnenbacher. Leider war dieser nicht ganz bei der Sache und musste beim Stehenschießen zwei extra Runden laufen.
So verloren die Deutschen also ihren guten zweiten Platz und der dritte im Bunde Arnd Peiffer musste nun versuchen seine Mannschaft wieder in den Kampf um die Potestplätze nach vorne zu bringen. Das gelang dem jungen Biathleten mit seinem herrausragenden Schießergebnis dann auch. Zwei mal null ohne Nachlader, dass brachte die Deutschen wieder auf den zweiten Platz.Jetzt lag es an Michael Greis das Rennen nach Hause zufahren oder vielleicht sogar den ersten Platz zu erringen. Das Liegenschießen lief ohne große Probleme ab und er konnte den zweiten Platz sichern. Doch dann kam das schlimme Stehenschießen. Zwei Mal nicht getroffen, aber das ist ja nicht weiter tragisch, denn er hatte ja drei Nachlader. Doch leider ging nur einer ins Ziel und so hieß es dann eine Strafrunde für Greis. damit waren die anderen weg.
Greis konnte nur noch den fünften Platz sichern. Die Franzosen gewannen, vor den Norwegern und den Österreichern. Schön für die Franzosen, die schon in der letzten Saison eine klasse Leistung zeigten. Die Norweger konnten wie immer auf ihren Schlußmann Ole einer Björndalen vertrauen, der die miese Schießleisting von Berger gut machte.
Für die Männer hieß es in Schweden also, dass sie keinen Potestplatz ergattern konnten. Jetzt kam es also auf die Damen an. Solltes sie auch keinen Platz auf dem Treppchen erlaufen können, wäre es das erste Mal seit 1984, dass die Deutschen keinen Potestplatz in Schweden erreichten.
Aber für die Damen sah es von Anfang an gut aus. Martina Beck ging als ersten auf die Strecke und legte ordentlich vor. Als erste übergab sie an die zweite Andrea Henkel, die ebenfalls ohne Probleme durchkam und an Simone Hauswald, die dritte im Bunde, übergab. Hauswald legte nach ihren Einzelrennen eine hervorragende Leistung ab und konnte Kati Wilhelm als Letzte auf die Strecke schicken. Die zum alles entscheidenen Schießen, dem Stehenschießen, mit guten 20 Sekunden Vorsprung kam.
Am Ende siegten die Deutschen Damen und sicherten so die Ehre der deutschen Biathlonmannschaft in Schweden. Dieses Ergebnis macht natürlich Hoffnung auf mehr. Sind wir also gespannt, was uns in den nächsten Rennen erwartet.
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