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Gepostet by on Jan 15, 2010 in Allgemein, Olympia, Sport |

Biathlon in Ruhpolding Frauenstaffel schafft nur den vierten Platz

Nachdem die Frauen sowie die Männer bereits ihr Soll im Sprint hinter sich hatten, mit jeweils einem dritten Platz, für Magdalene Neuner und Michael Greis, war heute die Frauenstaffel wieder an der Reihe. Mit Höhen und Tiefen zeigten die vier Damen, das nicht immer alles gut geht.

Den Anfang machte Andrea Henkel. Sie fuhr den anderen davon, doch leider musste sie beim Liegenschießen Tribut zollen. Mit zwei Nachladern gab es die erste Schrecksekunde am heutigen Tag. Beim Stehenschießen machte sie ihre Sache dann besser, musste zwar einmal nachladen, konnte dann aber als zweite, nur wenige Sekunden hinter Italien, übergeben.

[ad#Dress for less 300x 250]Magdalena Neuner ging nun auf die Strecke. Nachdem dritten Platz im Sprint hat man sich natürlich einiges versprochen von ihr. Im Liegenschießen konnte sie ihre hervorragende Leistung von Mittwoch auch wiederholen. Mit nur einem Nachlader wuchs der Vorsprung an. Doch leider konnte sie beim Stehenschießen nicht überzeugen. Drei Nachlader brauchte sie, aber leider traf nur einer sein Ziel. So das Neuner zwei Strafrunden laufen musste. Als vierte mit 44 Sekunden hinter den Norwegerinnen übergab Magdalena Neuner dann an Martina Beck.

Keine leichte Aufgabe für Beck, die drei Nationen vor ihr einzuholen. Russland vorne weg, gefolgt von Norwegen und Schweden. Doch Beck versuchte alles! Mit einem fehlerfreien Liegen- und nur einem Nachlader beim Stehenschießen war sie bis dahin die beste Deutsche, doch es reichte nicht aus um sich eine Position nach vorne zu schieben. Die Russinnen machten zu diesem Zeitpunkt den stärksten Eindruck.

Beck übergab als vierte allerdings schrumpfte der Abstand zur dritten, der Norwegerin. Mit 38,4 Sekunden schickte Beck Kati Wilhelm auf die letzte Runde. Doch die alle drei Nationen vor Wilhelm hatten ihre besten Läuferinnen am Schluss. Für Russland war es Olga Zaitseva, Schweden Helena Jonsson und Norwegen Tora Berger.

Nach dem Liegenschießen änderte sich auf den vorderen Plätzen die Reihenfolge. Helena Jonsson zeigte ein weiteres Mal wie Nervenstark sie ist und übernahm erst einmal die Führung vor der Russin Zaitseva. Wilhelm musste einmal Nachladen und ging abermals hinter der Norwegerin auf die Strecke. Alles hing als vom letzten Stehenschießen ab.

Ein Nachlader gönnte sich Wilhelm, Berger musste zweimal nachladen. So ging Kati Wilhelm als dritte auf das letzte Stück der Strecke, knapp gefolgt von Tora Berger. Vorne war die Sache klar. Helena Jonsson machte nach dem Stehenschießen alles klar und fuhr den Sieg für die Schwedinnen nach Hause vor den Russinnen.

Auf der Strecke wurde hart gekämpft um den dritten Platz. Tora Berger gab nicht auf, Sekunde um Sekunde kam sie Kati Wilhelm näher und überholte sie dann knapp vor dem Ziel. Somit musste sich die deutsche Mannschaft mit dem vierten Platz begnügen und glücklich sahen die vier Damen nicht aus.

Mehr zum Thema Biathlon zu den Rennen und den Biathleten finden sie unter biathlon-nachrichten.de.