Der unnütze Tod eines Familienvaters aud Bad Doberan im Ostseebad Warnemünde zum Männertag schockiert die Nation.
Die Brutalität und Hinterlistigkeit eines jungen Mannes zur Himmelfahrt, ausgelöst durch den vielen Alkohol, den zu viele Männer an Himmelfahrt zum Opfer werden, ist erschreckend. Himmelfahrt – der Tag im Jahr, der einst christlichen Ursprung hat. Es wird die Fahrt in den Himmel von Jesus gefeiert. Doch vielen Männerngruppen ist an diesem Tag nur eines wichtig. Alkohol satt!
Millicent Gaika wurde während 5 Stunden gefesselt, gewürgt, gefoltert und vergewaltigt, von einem Mann, der sie angeblich von ihrer Homosexualität “heilen” wollte. Sie überlebte nur knapp und ist eine von vielen — dieses abscheuliche Verbrechen ist an der Tagesordnung in Südafrika, wo lesbische Frauen in ständiger Angst vor einem Übergriff leben. Bislang wurde allerdings niemand aufgrund “korrigierender Vergewaltigung” verurteilt.
Doch von einem kleinen Kapstädter Frauenhaus aus riskieren eine Handvoll mutiger Aktivistinnen ihr Leben, damit Millicents Fall einen Wandel auslöst. Ihr Appell an den Justizminister entfachte einen Proteststurm mit über 130.000 Unterschriften und zwang ihn zu einer Reaktion im Staatsfernsehen. Allerdings blieb die Aufforderung zum Handeln an den Minister bisher unbeantwortet weiterlesen… »
Ein Heckenschütze versetzt derzeit die südschwedische Stadt Malmö in Angst und Schrecken. Mit einem Scharfschützengewehr bewaffnet hat es der Täter seit Ende 2009 gezielt auf dunkelhäutige Menschen abgesehen, welche hauptsächlich ahnungslos von hinten im Oberkörper- und Kopfbereich getroffen wurden. Seine Schreckensbilanz beläuft sich auf eine Tote und über zehn Verletzte. Der letzte Anschlag ereignete sich in der Nacht zum Freitag (22.10.2010), als der Heckenschütze versuchte, zwei dunkelhäutige, junge Frauen duch ihr Wohnungsfenster zu erschiessen.
Da die Polizei Malmös keine weitere Verbindung zwischen den Opfern als die dunkle Hautfarbe ausmacht, geht sie von einem rassistischen Tatmotiv aus. Des Weiteren sei man nach Angaben des Ermittlungsleiters Mats Lassén sicher, dass es sich um einen Einzeltäter handele. Aufgrund der Trefferleistung des Heckenschützens vermutet die Sonderkommission, einen trainierten Armeescharfschützen oder einen Sportschützen hinter der Tat.
Am Mittwoch (13.10.2010) beschloß das schwarz-gelbe Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf, welcher härtere Strafen bei Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorsieht. Demnach hätte diese Änderung des StGB-Paragrafen 113 eine Anhebung des Strafmaßes für einfachen Widerstand von zwei auf drei Jahre und für besonders schweren Widerstand auf fünf Jahre zur Folge.
Unter einfachem Widerstand zählt u.a. das Losreißen eines Demonstranten aus dem Griff des Polizisten mit dem Ziel, sich der Festnahme zu entziehen, ohne den Beamten dabei zu verletzen. Unter besonders schwerem Widerstand andererseits versteht man das Einsetzen einer Waffe, um sich dem Zugriff der Polizei direkt zu entziehen. Das Kabinett will durch den Gesetzesentwurf aber in diesem Widerstands-Kontext den Begriff der „Waffe“ durch Steine, Flaschen und andere Gegenstände, mit denen Beamte schwer verletzt werden könnten, als erweitert wissen.
Wie heute (8.10.2010) bekannt gegeben wurde, kauft der israelische Staat 20 Kampfjets des Typs F-35 von der US-Waffenschmiede „Lockheed Martin Aeronautics“. Diese Bestellung hat ein Volumen von etwa 2,75 Milliarden Dollar und dazu besteht eine Option auf den Kauf von 55 weiteren Jets gleichen Typs. Die ersten Modelle sollen aller Voraussicht nach ab 2015 bei der israelischen Luftwaffe (IAF) eingesetzt werden.
Ein Bundesgericht in New York hat den US-Bürger und gebürtigen Pakistaner Faisal Shazad am Dienstag (5.10.2010) zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen versuchten mehrfachen Mordes verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 31-Jährige Finanzfachmann am 1. Mai diesen Jahres einen Wagen mit einer Autobombe am New Yorker Times Square parkte, um “soviele Ungläubige wie möglich” zu töten. Den Urteilsspruch kommentierte Shazad mit einem lauten “Allah ist groß” und kündigte an, dass etliche US-Jihadisten wie er selber unmittelbar davor stünden, Amerika zu besiegen.
Gerade das Novum, dass ein US-Bürger einen Terroranschlag vorbereitete und , wenn auch nicht erfolgreich, ausführte, zeigt schonungslos das Dilemma, in dem die Behörden der Vereinigten Staaten stecken. Das im November 2002 vom damaligen US-Präsidenten George W. Bush eingerichtete Heimatschutzministerium entfaltet lediglich bei Ausländern und befristeten Besuchern seine ganzheitliche Wirkung. Grenzschutz zu Land und zu Wasser, Kontrolle der Einreise, Koordinierung der Geheimdiensterkenntnisse im Antiterrorkampf, vor allem im muslimischen Ausland, lassen vor dem Hintergrund von “Heiligen Kriegern” im eigenen Volk dieses Superministerium auf einem schmalen Grat wandern.
18,5 Millionen Dollar, das sind circa 14 Millionen Euro. Das ist die Strafe, die die Boy Scouts of America einem Missbrauchsopfer jetzt zahlen müssen. Das ist nicht der erste Fall von Missbrauch, der sich bei den Pfadfindern zugetragen hat.
Über die letzten Jahre wurde die Organisation immer wieder angezeigt. Doch bei all den anderen Fällen einigten sich Opfer und Täter außergerichtlich, so dass beinahe nichts an die Öffentlichkeit kam. Doch nun reichte es. Die jahrelange Politik des Wegsehens hat nun endlich ein Ende.
In Afghanistan sind erneut vier Bundeswehr-Soldaten ums Leben gekommen. Ist gerade mal zwei Wochen her, da starben drei junge Männer im Einsatz. Als sie beschossen wurden, waren sie unterwegs mit einer internationalen Einheit zur Ausbildung der afghanischen Streitkräfte.
Zu dem Anschlag bekannten sich die Talibanen. Die Soldaten waren in einem gepanzerten Fahrzeug unterwegs und wurden laut Taliban-Angaben mit Raketen beschossen, weitere Fahrzeuge sollen durch Sprengsätze zerstört worden sein. Doch meist sind die Angaben der Talibanen stark übertrieben, trotzdem bleibt die Tatsache, dass es erneut deutsche Opfer in Afghanistan gab.
In Afghanistan sind inzwischen 39 deutsche Soldaten gestorben und wieder einmal wird die hitzige Diskussion um den Einsatz der Bundeswehr dort mit neuem Öl gefüttert. Sind die Soldaten nicht ausreichend ausgebildet? Steht Ihnen die, Vorort benötigte Ausrüstung zur Verfügung?
Jung waren sie, die drei Soldaten. Gerade einmal 25, 28 und 35 Jahre. Keiner wollte diesen Tag erleben und so sehr auch gehofft wurde, die Realität in Afghanistan sieht anders aus. Die Soldaten kämpfen jeden Tag um ihr überleben und seit der “Kundus-Affäre”, scheint es so als müsste jede Aktion doppelt durchdacht werden.
In Moskau wurden heute Morgen zwei Selbstmordattentate verübt. Bei dem Anschlag wurden 37 Menschen getötet und 65 verletzt. Die erste Bombe ging in der U-Bahn Station Lubjanka hoch. Kurze Zeit später sprengte sich eine weitere Person am Park Kultury in die Luft.
Im Moment geht man davon aus, dass es radikale Islamisten waren. Es sollen zwei Frauen gewesen sein, die die Bomben am Körper trugen. Allerdings gibt es noch kein Bekennerschreiben. Doch Überwachnungskameras haben Verdächtige im U-Bahnhof aufgenommen.
Die Kundus-Affäre zieht weite Kreise. Jetzt heißt es, dass es eine E-Mail im Bundeskanzleramt gab und zwar bereits am Morgen nach dem Luftangriff, der von der Bundeswehr angeordnet wurde. Nun möchte die SPD natürlich die Kanzlerin Angela Merkel vor den Ausschuss holen.
Sie soll sich zu der ganzen Sache äußern. Wusste sie tatsächlich nur wenige Stunden nach dem Angriff, das es zivile Opfer gibt? Laut einem Regierungssprecher handelt es sich bei der E-Mail allerdings nur um eine unverbindliche Erstinformation des BNDs.
25.000 Hertha Fans werden das nächste Heimspiel der Berliner Fußballmannschaft live im Olympiastadion miterleben dürfen. Die Strafe für die Randale nach dem Spiel gegen Nürnberg ist relativ milde. 50.000 Euro und weniger Tickets, die an Fans vergeben werden dürfen. Ansonsten geht alles so weiter wie zuvor.
Der 1. FC Köln muss komplett auf seine Fans verzichten beim Auswärtsspiel gegen Hoffenheim und beim 1. FC Nürnberg dürfen nur personalisierte Sitzplatzkarten bei den nächsten beiden Heimspielen verkaufen. Eine harte Strafe sieht anders aus. Aber man will die Fans wahrscheinlich nicht komplett vergraulen, denn immerhin sind sie es, die die Dauerkarten kaufen und damit den Vereinen und der Liga wenigstens noch ein wenig Geld einbringen.
Es scheint das Top Thema in den Medien zu sein. Egal ob Zeitung, Internet oder Fernsehen überall wird über Jörg Kachelmann und die schweren Vorwürfe gegen ihn berichtet. Er soll seine langjährige Freundin vergewaltigt haben. Nun sitzt er in Untersuchungshaft.
Da die Gefahr besteht das er aus Deutschland flüchtet, weil er keinen festen Wohnsitz hier hat, muss er erst ein Mal im Gefängnis bleiben. Kachelmann kommt aus der Schweiz. Doch stimmen die Vorwürfe gegen den “Wettermann”? Er selbst bestreitet die Tat und wird um seine Unschuld kämpfen. Nun muss die Staatsanwalt herausfinden was wirklich passiert ist und welche der beteiligten Personen die Wahrheit sagt.
Seit einigen Wochen nun wird in den Medien über den Missbrauch Schutzbefohlener gesprochen. Und es scheint als würden stets neue Fälle zum Vorschein kommen. Auch Angela Merkel fordert eine schonungslose Offenheit und Aufklärung, denn nur so könne die Gesellschaft damit fertig werden.
Doch ist der Missbrauch von Kindern und auch an Erwachsenen nicht etwas, das man schnell vergessen kann und darf. Die Menschen, die einmal einen Missbrauch durch machen mussten, werden nie wieder die gleichen sein. Sie werden ihr ganzes Leben mit den Folgen leben müssen. Doch hat das Gesetz festgelegt, dass Missbrauch verjährt. Als wäre es eine Bagatelle.
Osama Bin Laden hat sich mit einer Nachricht direkt an des US-Präsidenten Barack Obama gewandt. In dieser Audio-Nachricht drohte Bin Laden den Staaten erneut mit Terroranschlägen. Außerdem bekannte er sich zu dem versuchten Terroranschlag in Detroit.
Am ersten Weihnachtsfeiertag hatte der Nigerianer Omar Farouk Abdulmutallab versucht ein amerikanisches Flugzeug beim Anflug auf Detroit in die Luft zu jagen. Der Anschlag konnte nicht zu Letzt auf Grund tapferer Passagiere vereitelt werden.
Bereits fünf Mal haben der Jigsaw-Schlitzer und sein Nachfolger, Detective Hoffmann die Zuschauer nun schon ins Kino gelockt. Jetzt kommt der sechste Teil in die Kinos und auch dieser verspricht wieder sehr blutig zu werden.
Es geht munter mit dem Sägen, Morden und der Selbstverstümmelung weiter. Los geht es mit einer kleinen Wette, wer am schnellsten möglichst viele Teile von seinem Körper abschneiden kann ohne zu sterben ist der Sieger. Der Gewinn? Die Bohrer, die an ihren Schläfen befestigt sind, bohren sich nicht in ihren Kopf. Juchu!
In Pittsburgh, USA, findet im Moment der Weltfinanzgipfel statt. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück wohnen dem Gipfel, neben US-Präsidenten Barack Obama und Frankreichs erstem Mann Nicholas Sarkozy, ebenfalls bei. Während sich dich Oberhäupter der 20 größten Staaten über Finanzen und Industrie unterhalten, gibt es am Rande Randale und Gewalt.
Es kam zu Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Gegen die Randalierer wurde Tränengas und Pfefferspray eingesetzt. Außerdem feuerten Sicherheitskräfte Gummigeschosse ab und bis jetzt wurden bereits mindestens 19 Menschen festgenommen.
Ein Mädchen das vor 18 Jahren entführt wurde, ist jetzt in einem Polizeirevier in San Franzisco aufgetaucht. Die damals 11jährige Jaycee Lee Dugard wurde direkt vor ihrem Elternhaus entführt, als sie auf dem Weg zur Bushaltestelle war. Im Moment wird noch per DNA-Test überprüft ob es sich tatsächlich um die inzwischen fast 30jährige handelt. Doch die Polizei ist sich allerdings zu 99% sicher.
Zwei Leute sind derzeit in Haft und werden zu der Entführung befragt. Die Eltern des vermissten Mädchens haben bereits mit ihrer Tochter gesprochen und haben sich sofort auf den Weg zu ihr gemacht. Sie hoffen natürlich, dass sie die junge Frau wirklich als ihre Tochter identifizieren können. Der Stiefvater von Jaycee Lee sagte, dass das wie ein Sechser im Lotto ist.
Am Donnerstag den 20.August finden in Afghanistan die Präsidentschaftswahlen statt. Heute Morgen ist vor dem Nato-Hauptquartier in Kabul eine Autobombe explodiert und tötete wahrscheinlich drei Menschen. Weitere 60 Menschen sollen dabei verletzt worden sein. Am Steuer des Wagens, der mit Sprengstoff beladen war, saß noch der Selbstmordattentäter.
Es sollen wohl nur Afghanen unter den Verletzten sein, doch Medienberichten zufolge sollen auch Ausländer unter ihnen sein. Dies wurde allerdings von offizieller Seite noch nicht bestätigt. Allerdings geht man davon aus, dass sich die Zahl der Opfer noch erhöhen wird. Die Bombe ging circa gegen 8:30 Uhr hoch und viele Menschen befanden sich auf dem Weg zur Arbeit.
In Australien soll die Leiche des seit mehreren Tagen vermissten Deutschen Rucksacktouristen Jan-Christian Bielenberg an den Strand gespült worden sein. Der 20-jährige soll 30 Kilometer südlich von Bunbury gefunden worden sein, allerdings hat die örtliche Polizei noch nicht bestätigt, dass es sich tatsächlich um den jungen Berliner handelt.
Bielenberg wurde zuletzt am 30.Juli in einer Jugendherberge in Bunbury gesehen. Seine Eltern waren letzte Woche nach Australien gereist um sich an der Such nach ihrem Sohn zu beteiligen. Sie wollten eigentlich am Freitag wieder zurück nach Deutschland fliegen, werden dies jetzt aber wahrscheinlich verschieben. Das Bankkonto von Bielenberg wurde seit seinem Verschwinden nicht mehr benutzt.
Am Wochenende sind abermals mehrere Bomben auf Mallorca explodiert und wieder hat sich die spanische Untergrundorganisation Eta dazu bekannt. Gestern Nachmittag sind in der Hauptstadt Palma de Mallorca drei Bomben hochgegangen. Zuvor hatte die Eta telefonisch vor den Anschlägen gewarnt, es soll ein Taxiunternehmen angerufen worden sein. Ein Mann hatte vor ein oder mehreren Bomben gewarnt. Bereits zehn Tage vorher hatte die Untergrundorganisation einen Anschlage auf ein Polizeirevier verübt, bei dem zwei Polizisten ums Leben gekommen waren.
Im Restaurant “La Rigoletta” ging dann die erste Bombe hoch. Nur kurze Zeit später explodierte dann die zweite Bombe, wenige Kilometer vom ersten Anschlag in der “Enco” Bar. Die dritte Bombe erschütterte Mallorca dann gegen Abend, in einem unterirdischen Einkaufszentrum befand sich der dritte Sprengsatz. Nach Angaben der Polizei sind bei den Anschlägen allerdings keine Menschen verletzt worden. Die Sprengsätze sollen nur von geringer Sprengkraft gewesen sein. Im Restaurant “La Rigoletta” soll sich die Bombe in der Damentoilette in einem Rucksack befunden haben.
Das BKA sucht einen Kinderschänder, der “Christoph” genannt wird. Er soll zwischen 35 und 45 Jahren alt sein. Gestern zeigte die ZDF Sendung “Aktenzeichen xy … ungelöst” einen Bericht über den Mann. Dem BKA liegen 42 Videos vor, in denen der Mann mit kleinen Jungs zwischen fünf und sieben Jahren zusehen ist, die er sexuell missbraucht hat. Die Videos sollen wahrscheinlich im Jahr 2006 aufgenommen worden sein und wurden dann ins Internet gestellt.
In den Videos ist unter anderem auch die Wohnung des Mannes zu sehen. Dort sieht man zum Beispiel eine lebensgroße Clownfigur und eine Tapete mit Dinosauriern. Das BKA geht davon aus, dass der Mann vermutlich noch immer Kinder missbraucht und bittet jetzt die Bürger um Mithilfe. Die Staatsanwaltschaft Gießen hat jetzt eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt für Hinweise auf den Täter. Auf der Internetseite des BKA (www.bka.de) sind Bilder, Stimme und Videos vom Täter und den Zimmern zu finden.
Im Iran gehen die Demonstrationen noch immer weiter. Nach dem nun der Wächterrat einen Wahlbetrug eingeräumt hat, werden die Stimmen der Anhänger um Mussawi immer lauter. Der iranische Fernsehsender Press TV hatte am Sonntagnachmittag berichtet, das es in mehr als 50 Städten Unregelmässigkeiten bei den Stimmzetteln gegeben haben soll, dem nach soll es mehr Wahlzettel als berechtigte Wähler geben.
Ein Sprecher des Wächterrats hatte im Fernsehen gesagt, das es sich dabei um mehr als 3 Millionen Stimmen handelte. Jetzt muss geprüft werden ob diese Stimmzettel entscheidend für den Wahlausgang gewesen sind. Offiziell gibt es im Iran inzwischen 100 Tote, die bei den Demonstrationen ums Leben gekommen sind. Inoffiziell spricht man allerdings von 300 Toten in 20 islamischen Städten.
Noch immer herrscht im Iran der Ausnahmezustand, die Polizei geht mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor. Seit den Wahlen am 12.06.2009 gibt es immer wieder Demonstrationen von Mir Hossein Mussawi Anhängern, die verlangen, dass die Wahlen neu ausgezählt werden. Mahmud Ahmadinedschad wurde als Sieger der Wahlen ernannt, demnach hatte er mit 62,6 Prozent gewonnen.
Mir Hossein Mussawi äußerte allerdings kurz darauf den Verdacht der Wahlmanipulation und nahm das Wahlergebnis nicht an. Aufgrund der andauernden Proteste hat nun der Wächterrat beschlossen 10 Prozent der Wahlzettel neu auszuzählen. Doch damit sind die “Verlierer” nicht einverstanden, sie verlangen Neuwahlen. Doch diese hat das 12-köpfige Gremium bereits ausgeschlossen. Die Stimmen zur Neuzählung sollen per Zufallsprinzip ausgelost werden.
In einem Juwelierladen nur einige Meter vom Pariser Justizministerium entfernt, ist am Samstag (30.5.2009) ein Mann ohne einen Schuss abzugeben mit wahnsinnig viel Beute nach Hause gegangen. Der Mann, der so um die 50 Jahre alt ist, ging mit Schmuck in Millionenwert aus dem Juwelierladen.
Der Mann trug einen Hut, so dass er von den Kameras in dem Juweliergeschäft nicht genau erkennt werden kann. Seelenruhig bedrohte er die Angestellten mit einer Pistole und seine Beute über 8 Millionen Euro ließ er sich einpacken und ging dann aus dem Laden. Ziemlich frech die Aktion. Nun wird fieberhaft nach dem Mann, der in Paris Juwelen aus der Filiale des Juweliers Chopard entgegen nahm, gefahndet.
Nach dem Nordkorea am Wochenende unterirdisch eine Atombombe getestet hatte, wurden sofort Stimmen laut, das es zum nächsten Weltkrieg kommen könnte. Doch im Moment ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering. Auch wenn Nordkorea jetzt mit Krieg gegen Südkorea droht, sollten diese nordkoreanische Schiffe aufbringen, auf denen mutmaßlich Ausrüstungsteile für Massenvernichtsungswaffen transportiert werden.
Nach Experten, würde ein Krieg, der von Nordkorea ausging, das Ende des Regimes bedeutet und das wüsste auch Kin Jing-il. Na dann wollen wir mal hoffen, dass er das auch wirklich weiß. Andererseits wäre ein Atomkrieg völlig nutzlos für alle Beteiligten, am Ende wäre ja keiner mehr da, der den Sieg feiern könnte. Viel mehr könnte man auch von einem “abgekarterten” Spiel sprechen. In Zeiten der Krise wurde durch die Rüstungsindustrie immer wieder Gewinne erzielt.
Werden Paintball und Laserdom bald verboten? Die große Koalition möchte eine Verschärfung des Waffengesetzes angehen. Der Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble einigte sich mit den Ministern über viele Änderungen des Waffengesetzes. Eine Änderung ist wohl angeblich die Verbote von Paintball und Laserdom.
Bei Paintball jagen sich die Spieler mit Farbkugeln und schießen auf einander. Durch die Farbmunition erkennt jeder gleich, ob er getroffen wurde. Im Laserdom findet eine Verfolgungsjagd mit Laserpistolen statt.
Wer kann, der sollte doch versuchen den 1. Mai nicht in Berlin zu verbringen. Es sei denn man möchte gerne mal mitten im Geschehen sein. Auch wenn die Nacht zum ersten Mai relativ ruhig (30 verletzte Polizisten, 84 Randalierer festgenommen, halbes Dutzend Autos in Brand) verlaufen ist, so kommt auf die Polizei am 1. Mai wahrscheinlich doppelt so viel zu. 5000 Polizeieinheiten sollen Berliner Bürger schützen und die zahlreichen friedlichen und auch weniger friedlichen Veranstaltungen im Auge bahalten.
Bereits um 11:00 Uhr wird die Polizei in Köpenick einen Einsatz haben, denn dort finden seit Jahren wieder eine zentrale Mai-Veranstaltung der rechtsradikalen Partei NPD statt. Das können die Linken natürlich nicht zu lassen. Während sich die “Rechten” nähe der Seelenbinderstraße treffen wollen, haben die Antifa-Anhänger zum Gegenprotest rund um den S-Bahnhof Köpenick aufgerufen.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund wird schon um 9:00 Uhr mit einer Kundgebung mit anschließender Demo, den Verkehr rund um den Wittenbergplatz lahmlegen. Es geht zum Brandenburgertor. Da letztes Jahr ca. 15.000 Teilnehmer gezählt wurden, kann man auch in diesem Jahr davon ausgehen, das zahlreiche Menschen erscheinen werden.
In Afghanistan ist erneut der Bundeswehrstützpunkt in Kundus angegriffen worden. Nach ersten Meldungen seinen mehrere Raketen im Umfeld des Lagers eingeschlagen, der Stützpunkt selbst habe allerdings nichts abbekommen. Der Stützpunkt war bereits in den vergangenen Tagen Ziel mehrer Angriffe gewesen.
Und wieder kommt die Frage auf, was machen deutsche Soldaten eigentlich in Afghanistan. Wir haben da nichts zu suchen. Sollen die sich doch gegenseitig umbringen, wenn sie das unbedingt wollen. Die deuschen Soldaten werden da sicherlich keine Ruhe reinbringen. Warum mischen wir uns in Dinge ein, die uns im Grunde nichts angehen, warum müssen unsere Soldaten für etwas sterben, an das sie nicht mal glauben? Wo ist denn da der Sinn? Das ist alles nur Machtspielerei auf den Rücken der Bevölkerung.
In Thailands Hauptstadt Bangkok herrscht derzeit Ausnahmezustand. Gewalt steht auf der Tagesordnung. Die Thailändische Armee greift die Demonstranten, die nun schon mehr als 350000 Menschen ausmachen mit Tränengas an. Es gibt viele Verletzte, doch wie wahrscheinlich ist nun der so langersehnte Putsch?
Es wurde der Notstand ausgerufen, trotzdem lieferten sich die Demonstranten und die Armee in der Nacht zum Ostermontag heftige Kämpfe, wobei es auf beiden Seiten viele Verletzte gibt. Für die Unruhen in Thailand war der Abbruch des Asien-Gipfels im thailändischen Pattaya der Auslöser.