Am Wochenende standen nicht nur die Bundestagswahlen an, in Brandenburg und Schleswig-Holstein gab es auch gleichzeitig die Landtagswahlen. In Schleswig-Holstein konnte sich die CDU, trotz starker Verluste, wieder als stärkste Partei behaupten. Mit 31,5 Prozentpunkten verlor sie im Vergleich zu den letzten Wahlen 8,7 Prozent. Doch den größten Verlust musste auch hier die SPD einsammeln. Mit 25,4 Prozent verloren sie 13,3 Prozentpunkte. Die FDP konnte sich auch in Schleswig-Holstein über einen enormen Zuwachs freuen. Sie kamen von 6,6% auf 15,0 und hatten somit den größten Anstieg. Gefolgt von den Grünen, die auf 1,2 Prozent kamen und den LINKEN, die mit 6,0 Prozent nun im Landtag vertreten sind.
In Schleswig-Holstein ist es also denkbar knapp, was eine schwarz-gelbe Regierung angeht, doch sie wird aller Wahrscheinlichkeit nach kommen. Ganz anders sieht es da in Brandenburg aus. Hier konnte die SPD in den Landtagswahlen sogar zulegen. Mit 1,1 Prozentpunkten mehr als zur letzten Wahl, kamen sie auf 33,0 Prozent. Die LINKE verlor, allerdings nur 0,8 Prozent, und bleibt so zweitstärkste Partei im Land Brandenburg. Die CDU schaffte 19,9 Prozent. Wahlgewinner sind auch hier die FDP (7,3%) und auch die Grünen (5,4%), die beide den Einzug in den Landtag geschafft haben. Nicht mehr mit von der Partie ist die DVU, die nach zehn Jahren nun nicht mehr im Landtag vertreten sind.
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