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Gepostet by on Apr 4, 2009 in Allgemein, Castingshow, Familie, Gesundheit, Kino, Medien, Stars, Sucht |

Dünn, dünner, Hollywood!

90-60-90 war einmal, heute ist das Ziel vieler Hollywood Stars die Kleidergröße 0. Das bedeutet auch keine Brust, keinen Hintern, einfach flach wie ein Brett. Alles was man sieht, sind Haut und Knochen. Da fragt man sich doch, wem gefällt das wirklich und ist dieser Magerwahn tatsächlich das, was in Hollywood gesucht wird? Ist die Nachfrage nach den Dünnsten der Dünnen wirklich so hoch? Bekommen denn nur die den Job, die aussehen, als wären sie der Tot auf Latschen? Was ist aus unserer Gesellschaft geworden, dass wir das Aussehen vor die Gesundheit stellen? Und warum sind wir so oberflächlich geworden? Haben wir vergessen den Menschen im Ganzen zu sehen? Beschränken wir die Person wirklich nur noch auf das Aussehen?

Wenn wir all diese Fragen mit „Ja“ beantworten, dann hat diese Gesellschaft den Abgrund jeglicher Moral und Vernunft erreicht. Kinder im Alter von 10 Jahren leiden unter Magersucht, Models sterben nur um einen „perfekten“ Körper zu haben und Teenager glauben nur etwas wert zu sein, wenn sie dünn sind, denn dünn wird gleichgesetzt mit „Schönsein„. Kein Mensch auf dieser Welt ist weniger wert nur weil er vielleicht dicker ist als andere, weil er dem „Idealbild“ von schön nicht entspricht oder weil er nicht so klug ist.

Wer ist nun aber Schuld daran? Die Medien? Wir selbst? Niemand, weil es einfach der Lauf der Dinge ist? Wahrscheinlich zählt  jeder einzelne dieser Faktoren und daraus entsteht die Meinung, die wir uns gebildet haben. Auch wenn der größte Teil sicherlich von den Medien kommt, die eine Kate Winslet hinstellen, als wäre sie dick. Nur weil sie da Rundungen hat, wo eine Frau normalerweise welche haben sollte. Auf so vielen Internetseiten kann man sein BMI-Wert errechnen, um dann gesagt bekommen, das man eventuell zu dick ist und schon fühlt man sich schlecht, nicht mehr begehrenswert.

Es kann doch nicht sein, das man einen Menschen auf sein Gewicht und sein Aussehen reduziert. Wir sind doch so viel mehr als das. Uns macht doch viel mehr als diese zwei Eigenschaften aus. Es scheint so einfach zu sein, Menschen schlecht zu machen, sich über sie lustig zu machen ohne dabei sich einmal zu fragen, wie man sich selbst fühlen würde, wäre man dieser Mensch.