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Gepostet by on Jul 1, 2008 in Gesundheit, Politik | 1 Kommentar

Erster Fall von Sterbehilfe in Deutschland

Am Samstag wurde in Deutschland zum ersten Mal Sterbehilfe geleistet. Zumindest wenn man den eigenen Angaben des früheren Hamburger Justizsenators Kusch Glauben schenken darf. Sterbehilfe ist in Deutschland verboten, so dass sich in diesem Fall nun auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat.

Kusch hatte bereits im März einen Automaten vorgestellt, den er selbst entwickelt hat. Dabei handelt es sich  um einen Apparat, der zwei Spritzen mit tötlichen Substanzen enthält und per Knopfdruck ausgelöst wird. Dieser soll bei Patienten aufgestellt werden und diese beim sterben begleitet werden, kündigte er an. Der Patient entscheidet selbst, ob und wann er den Knopf drücken möchte. Kusch hatte bereits 2007 den Verein „Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e.V.“ gegründet, um Menschen zu unterstützen, die selbst bestimmen möchten, wann sie sterben möchten.

Am vergangenen Samstag verstarb eine 79 jährige Frau aus Würzburg. Sie sei freiwillig aus dem Leben geschieden, betonte Kusch, der bei Ihrem Tod anwesend war. Allerdings sei der von ihm entwickelte Automat dabei nicht zum Einsatz gekommen, sondern die Frau habe ein Gift zu sich genommen, welches sie getrunken habe. Um ihre Freiwilligkeit zu dokumentieren, wurden Videoaufnahmen der Frau gemacht und ein Interview mit ihr geführt.

Inwiefern dieses rechtliche Konsequenzen für Kusch haben wird, werden wir sehen. Die Staatsanwaltschaft beschäftigt sich jetzt mit dem Fall.

1 Kommentar

  1. Warum werden die wichtigsten sachen immer gesetzlich verboten ??

    –> Schade eigentlich, sonnst wär ich etz scho längst weg!