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Gepostet by on Aug 12, 2008 in Allgemein, Ausland, Politik | 2 Kommentare

Georgische Truppen von Abchasien angegriffen

Seit heute morgen greifen Seperatisten aus Abchasien die georgischen Truppen im Kodori tal an. Das Kodori Tal war das einzige Gebiet in Abchasien, das noch von Georgien kontrolliert wird. Ein Sprecher der Seperatisten hat veründet, dass die geogischen Truppen aus dem Tal vertrieben werden sollen. Nachrichten Argenturen berichten von Luftangriffen und Schusswechseln.

Abchasien,das von Russland unterstützt wird, versucht seit Samstag schon, die georgischen Truppen aus dem Tal zu vertreiben. Abchasien hatte georgische Soldaten und Zivilisten aufgefordert, dass Flusstal das an der Grenze zu Russland liegt zu verlassen. Die Seperatisten teilte mit, dass auch die Uno-Beobachter zuvor gewarnt worden sind und sich zurückgezogen haben.

Abchasien betrachtet das Kodori Tal ebenso wie Georgien zu ihrem Gebiet gehörig. 2006 hatte der georgische Präsident Micheil Saakaschwili dort eine georgische Verwaltung errichten lassen. Auch wenn Abchasien und Südossetien sich Anfang der neunziger Jahre von Georgien abgespalten haben, gehöre sie rein rechtlich weiterhin zu Georgien, da sie nie international anerkannt wurden.

Von der Front in Südossetien sind keine Vorkommnisse gemeldet worden, dort blieb es scheinbar in der Nacht ruhig. Auch seien russische Truppen nicht weiter vorgerückt, auch in der georgischen Hauptstadt Gori sind ledig Aufklärer und keine russischen Truppen, sagt man.

2 Kommentare

  1. Gori ist nicht die Hauptstadt Georgiens. Das ist nach wie vor Tiflis (Tblisi). Und so viele Fehler in Rechtschreibung und Grammatik! Auch mit heisser Nadel kann man sauber stricken.

  2. Die weiteren Entwicklungen in Georgien werden interessant zu beobachten sein. Meiner Meinung nach versucht Russland momentan einen Schritt zurück in die alten Strukturen der Sowjetunion zu tun (siehe dazu auch meinen Beitrag). Die USA haben bisher nur zugeschaut. Wie sie sich bei weiteren Agressionen Russlands verhalten werden bleibt ebenfalls abzuwarten.