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Gepostet by on Mrz 19, 2009 in Er und Sie, Esther de Waha, Familie, Karriere, Kinder, Liebe, Psychologie |

Ich kann nicht heißt ich will nicht

Gerne flüchten wir uns in die Ausrede „ das kann ich nicht.“ Manchmal stimmt das natürlich auch, und dann ist es gut eine realistische Selbsteinschätzung zu haben. So kann man sich doch vor der einen oder anderen Niederlage bewahren.

Meistens heißt „ich kann nicht“ aber nur „ich habe Angst davor. Ich will es lieber erst gar nicht probieren, dann kann ich auch nicht scheitern, denn eine Niederlage könnte ich nicht verkraften.“ Das ist verständlich, denn Niederlagen sind unangenehm. Dennoch: Es ist doch so: Wer nicht spielt hat schon verloren. In der Lotterie des Lebens gibt es viel öfter als Sie vielleicht denken, die berühmte Fifty/Fifty Chance. Und dann wären Sie doch blöd, diese Chance zu vergeben, oder? Jeder Statistiker würde bestätigen, dass diese, die 50/50-Chance, die höchste Wahrscheinlichkeit ist, die per Zufall möglich ist. Und im Leben gibt es ja nicht nur Zufälle. Sie können schließlich auch das eine oder andere, einiges davon sogar recht gut! Und das erhöht Ihre Wahrscheinlichkeit auf Erfolg.

Natürlich müssen Sie immer, wenn Sie ein Risiko eingehen, auch eine Niederlage in Kauf nehmen können. Oft genug aber kann selbst eine Niederlage einen wertvollen Informationszuwachs bedeuten, Information, die Sie sonst vielleicht überhaupt nicht bekommen hätten. Und diese Informationen können in Zukunft sehr wertvoll sein. Niederlagen gehören dazu, wenn Sie Ihr eigenes Fähigkeitsprofil austesten wollen. Denn seine Stärken und Schwächen zu kennen, ist unglaublich nützlich, wenn man seine Chancen berechnen will.

Deshalb sind Niederlagen gar nicht immer das Schlechteste. Sie helfen uns, unseren Standpunkt festzustellen, zu sehen, was möglich ist und zu sehen was nicht geht. Das sind wertvolle Informationen, die wir gut gebrauchen können um unseren Lebensweg erfolgreich zu planen. Und zwar „Chacun a son gout“. Jeder nach seinem Geschmack und nach seinen Fähigkeiten.

Und noch etwas: Ist es nicht unglaublich befriedigend, sich selbst sagen zu können: Ich habe es zu mindestens versucht!

geschrieben von Diplom Psychologin Esther de Waha

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