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Gepostet by on Dez 31, 2009 in Allgemein, Familie, Kinder, Politik | 1 Kommentar

Immer noch zu wenig Kinder in Deutschland

Auch wenn die Geburtenzahl in den vergangen Jahren nach oben gegangen ist, so gibt es immer noch zu wenige Kinder in Deutschland. Die Welt-Online führte ein Interview mit IW-Direktor Michael Hüther, dieser warnt davor, die Folgen der Bevölkerungsalterung zu verharmlosen.

Der geringe Anstieg der Kinder in Deutschland hebt den Rückgang der Bevölkerung nicht auf. Die neue Studie, die vom Max-Plank Institut veröffentlicht wurde, sieht zwar schön auf, doch leider sind die Zahlen, dass die Bevölkerung bis 2060 nur geringfügig auf 74,6 Millionen sinkt, Wunschdenken. So Hüther.

[ad#tom taylor kids 300×250]Außerdem bezeichne es keinen neuen Trend, wenn die Mütter später Kinder kriegen. Denn dadurch werden es ja nicht mehr. Des Weiteren sollte man bedenken, dass durch die geburtenschwachen Jahrgänge die zukünftigen Mütter ja auch fehlen.

Laut Hüther liegt das Problem besonders darin, dass wir viel zu spät mit einer vernünftigen Familienpolitik angefangen haben. Erst 2003 hat die Politik in Deutschland Veränderung in der Familienpolitik herbeigeführt, wie zum Beispiel das Erziehungsgeld 2007. Doch solche Änderungen brauchen Zeit, da sich das Denken der Menschen nur langsam ändert.

Was fehlt ist eine Aufklärung. Man muss den Menschen genau sagen, was passiert, wenn es nicht genügend Kinder gibt. Das Problem ist das Phänomen der „Ich-Gesellschaft“. Jeder ist sich selbst am wichtigsten, dabei vergessen die Menschen aber, dass ohne den Nachwuchs es nichts mehr gibt, womit sie Geld verdienen können.

Klingt komisch, ist aber so. Ohne den Nachwuchs, ohne Kinder, fehlen uns in der Gesellschaft die nächsten Konsumenten, die Käufer, die Arbeiter. Wer soll denn die Autos kaufen oder das Spielzeug? Nur wenn wir weiter produzieren und verkaufen, bleibt das Geld im Umlauf. Fehlen aber die Konsumenten von übermorgen, sieht es auch schlecht aus mit den Arbeitsplätzen.

Es ist ein ganz einfacher Kreislauf und es ist an der Politik der Bevölkerung zu zeigen, wie wichtig Kinder sind. Nicht nur, dass sie das Leben bereichern. Sie sichern auch unseren Fortbestand. Leider vergessen das viele, weil sie sich nur um sich selbst kümmern.

Also das Jahr 2010 steht vor der Tür. Leute. Bevölkert dieses Land mit Kindern!

1 Kommentar

  1. Was interessiert mich die Kinderarmut in Deutschland, wenn die Welt global aus allen Nähten bricht? Die Überbevölkerung ist das größte Problem der Menschheit. Dass unsere Wirtschaft auf mehr-mehr-mehr ausgelegt ist, lässt sich beheben. Aber der Lebensraum auf dieser Kugel ist begrenzt und ebenso die Lebensmittel.
    Ich habe bewusst keine Kinder, weil ich die rosarote Brille abgenommen habe und keine Zukunft sehe, in die ich Kinder setzen würde.