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Gepostet by on Nov 10, 2009 in Allgemein, Firmen, Wirtschaft |

Karstadt wird sechs Filialen schließen!

Der Insolvenzverwalter Klaus Hubert Göring gab bekannt, dass zum Ende des Jahres 2009 sechs Karstadt Häuser geschlossen werden. Dazu gehören die Häuser in Dortmund, München am Dom, im Elbe-Einkaufszentrum Hamburg, die Schauland- und WOM-Filialen in Braunschweig und Stuttgart sowie das Karstadt-Multimedia-Haus in Berlin (Biesdorf). Damit verlieren rund 400 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz.

Doch es scheint so als würde bereits für die meisten dieser Mitarbeiter ein neuer Arbeitsplatz sicher zu sein. Sie sollen in die umliegenden Filialen verteilt werde. Das ließ zumindest Ver.di verlauten. Allerdings gibt es noch eine Liste, auf der bundesweit weitere elf Karstadt Häuser stehen, deren überleben noch unklar ist. Die Schließung dieser Häuser hänge vor allem davon ab auf wie viel Geld die Gläubiger (dazu zählen auch Mitarbeiter, Lieferanten etc.) bereit sind zu verzichten.

Für Ver.di scheint ihre Arbeit getan zu sein. Mit allem was jetzt kommt, haben sie nichts mehr zu tun. Wichtig ist jetzt, dass die Vermieter der Karstadt-Filialen (hauptsächlich die Esch-Gruppe) die Mieten senken und somit ihren Beitrag zur Sanierung liefern. Die Beschäftigten haben sich einverstanden erklärt auf Urlaubsgeld, tarifliche Vorsorgeleistungen und Teile des Weihnachtsgeldes bis 31. August 2012 zu verzichten. Was mit den elf auf der Liste stehenden Filialen passiert, sollt voraussichtlich bis Ende Dezember geklärt werden. Zuletzt arbeiteten circa 26.500 Menschen bei Karstadt.