Pages Menu
TwitterRssFacebook
Categories Menu

Gepostet by on Apr 26, 2010 in Allgemein, Kinder, Politik, Religion, Schulprobleme |

Keine Kruzifixe in Klassenräumen bzw. Schulen

Es ist kein neues Thema, aber dennoch wird es immer wieder heiß diskutiert. Religiöse Symbole an Schulen standen schon des Öfteren zur Debatte. Nun hat die CDU Politikerin Aygül Özkan die Sache wieder ins Rollen gebracht. Sie sprach sich gegen solche Symbole wie Kruzifixe und Kopftücher an öffentlichen Schulen aus.

Damit steht sie natürlich nicht allein da. Auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) findet die Idee Symbole die religiöser Natur sind aus den Schulen zu verbannen richtig. Wahrscheinlich würde es sogar die Integration vereinfachen, aber es würden auch wieder neue Probleme auftauchen.

Nehmen wir einfach mal das Urteil an einer Schule in Berlin, in der jetzt ein junger Muslim einen eigenen Gebetsraum hat. Sollten keine religiösen Symbole in den Schulen mehr erlaubt sein, sollte man auch dieses Urteil überdenken. Einer Gleichberechtigung zu liebe, müsste man dann gläubigen Kinder anderer Religionen das gleiche Recht zu sprechen.

[ad#Musicload 300×250]

Das heißt, wenn katholische oder evangelische Schüler beten wollen, müssen, dann sollte man ihnen auch die Gelegenheit geben. Dafür wiederum sollten Kruzifixe und andere religiöse Symbole erlaubt werden. Doch wenn man möchte, dass alle Schüler gleichgestellt sind, sollten Kopftücher verboten werden. Denn so unterscheiden sich gläubige von anders und nicht gläubigen Kindern sofort.

Wo fängt Integration an und wo entscheidet die Politik über den Zusammenhang von Staat und Kirche. Im Grunde ist es einfach, wenn man alle anderen Dinge außer Acht lässt und sich auf das wesentliche beschränkt. Die Tatsache, dass Schulen staatlich sind. Der Staat sollte nicht in den Glauben eingreifen. Niemand will den Kindern verbieten ein Kreuz an einer Halskette zutragen oder ähnliches, aber offensichtliche Symbole des Glaubens, wie zum Beispiel ein Kreuz im Klassenzimmer oder ein Gebetsraum, haben an staatlichen Schulen nichts zu suchen.

Niemand sollte seinen Glauben verbergen müssen, aber die staatliche, öffentliche Schule sollte die Kinder auch nicht beeinflussen dürfen, was den Glauben angeht. In einem Klassenzimmer, dass zum Beispiel dazu dient, dass dort der Religionsunterricht stattfindet dienen solche Symbole als Unterrichtsmaterial. Aber diese kann man dann auch nach Gebrauch wieder wegschließen.