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Gepostet by on Mrz 6, 2009 in Familie, Gesundheit, Politik |

Krankenkassen zahlen „Babymord“

Die gesetzlichen Krankenkassen haben 2008 erneut einen Überschuss gemacht, dieses Mal sind es 760 Millionen Euro. Das ist das fünfte Mal in Folge und trotzdem übernehmen die Krankenkassen kaum Leistungen. Zu beinahe jeder Behandlung muss der Patient noch etwas dazu bezahlen, sei es beim Zahnarzt, Hautarzt oder Allgemein Mediziner.

Auch kinderlose Paare werden von den Krankenkassen selten richtig unterstüzt. Es gibt viele Frauen, die auf dem natürlichen Wege nicht schwanger werden können und sich doch so sehr ein Kind wünschen. Künstliche Befruchtungen werden aber nur von der Kasse getragen, wenn das Paar verheiratet ist. Und selbst dann werden nur drei Versuche von den Krankenkasse gezahlt (die Kasse übernimmt nur 50% der Kosten), alles was darüber hinaus geht muss dieses Paar alleine zahlen. Das sind nicht gerade niedrige Summen, eine künstliche Befruchtung liegt ca. zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Bei nicht verheirateten Paaren beläuft sich die Summe auf bis zu 10.000 Euro.

Abtreibungen hingegen werden von der Krankenkasse komplett bezahlt. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Krankenkasse zahlen Abtreibungen bei Minderjährigen, gering Verdienern  oder wenn es medizinisch notwendig ist. Es ist durchaus verständlich, wenn Minderjährige eine Abtreibung wollen und diese dann von den Kassen bezahlt wird, auch bei medizinischer Notwendigkeit. Doch warum wird eine Abtreibung bei gering Verdienern komplett übernommmen, aber nicht eine künstliche Befruchtung? Dürfen Paare, die nicht so viel verdienen keine Kinder haben? Haben wir denn genug Kinder in Deutschland, das es nicht für nötig gehalten wird Paare mit Kinderwunsch zu unterstützen?

Seit die Krankenkasse nur noch ein Teil der künstlichen Befruchtung übernimmt, ist die Anzahl der Kinder aus künstlichen Befruchtungen um 15.000 zurückgegangen. Wo ist denn da die soziale Gerechtigkeit, die von einigen Politikern immer so groß plädiert wird? Im Grunde ist es also so, dass die Mitglieder von Krankenkasse Geld einzahlen und damit auch die Abtreibungen bezahlen, ob sie nun wollen oder nicht. Während die Paare, die sich nichts sehnlicher als ein Kind wünschen, selbst zahlen müssen. Also unterstützen die Krankenkassen den „Babymord“ anstatt zu helfen Leben in die Welt zu setzen. Und dabei werden die Mitglieder, die das Geld dafür bringen, nicht mal gefragt ob es in ihrem Sinne ist. Eine tolle Politik, die die Krankenkassen da betreiben.