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Gepostet by on Aug 21, 2008 in Olympia |

Olympia 2008 – Kanu – Dittmar und Ems Aus im Halbfinale

Schwache Vorstellung von Andreas Dittmar, über die 500 Meter im C1 kam er im Halbfinale nicht über den vierten Platz hinaus und ist somit raus aus den Entscheidungskampf um die Medaillen. Er kam überhaupt nicht rein in diesen Halbfinallauf und musste seine Konkurrenten schon am Start davon ziehen lassen. Viel zu langsam war sein Start und so musste er der Konkurrenz von Anfang an hinterherfahren.

Das ist ein deutliches Zeichen dafür, das Dittmar sich für eine Strecke hätte entscheiden und die andere Strecke dem jungen Sebastian Brendel hätte überlassen sollen. Aber wahrscheinlich ist es für einen Großmeister im C1 nicht so einfach Platz zu machen und der Jugend eine Chance zu geben.

Nicht viel besser sah es bei Jonas Ems aus, der über die 500 m Strecke im K1 kein Land sah, die Ziellinie als sechster überquerte und das Finale jetzt von der Seite mit ansehen muss. So hatte sich der 21 jährige sein Olympia-Depüt ganz sicher nicht vorgestellt. Das Aus im Halbfinale war nicht das angestrebte Ziel.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, war das wirkich die optimale Lösung, die sich der deutsche Kanuverband hier ausgedacht hat? Jonas Ems war nicht der einzige Kandidat für den Einer über 500 Meter. Auch Torsten Lubisch, der diese Saison Spitzenleistungen zeigte, 3ter beim Weltcup in Duisburg, 5ter bei der EM in Mailand, war im Gespräch für den K1 über 500 Meter. Jonas Ems, der verletzungsbedingt bei einigen der großen Rennen nicht mitmachen konnte, gewann dann allerdings das Stechen zwischen ihm und Torsten Lubisch, aber auch das nur um eine Hunderstelsekunde, ein Wimpernschlag

Da bleiben sicherlich ein paar Fragen offen! Hätte man nicht doch lieber Torsten Lubisch mit zu den Spielen nehmen sollen. Der konstant seine Leistungen gebracht hat und der ohne Verletzungspause durch trainieren konnte. Und wonach wird im deutschen Kanuverband entschieden? Leistung oder Sympathie?