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Gepostet by on Feb 27, 2010 in Allgemein, Olympia, Olympia Ergebnisse, Sport |

Olympia 2010 – Glück und Pech liegen so nah beieinander

Die olympischen Winterspiele sind nur alle vier Jahre und jeder Athlet bereitet sich auf seine Spezialdisziplin vor. Nur um an diesem einen Tag sein bestes geben zu können um am Ende die olympische Goldmedaille mit nach Hause nehmen zu können.

Umso enttäuschter ist man, wenn man ausgerechnet an diesem wichtigen Tag nicht ein Mal das Ziel erreicht. Doch das ganze erhält noch ein Mal eine bittere Note, wenn man dann aber zusehen muss, wie die Schwester ihre zweite olympische Goldmedaille holt.

So erging es Susanne Riesch, der kleine Schwester von Maria Riesch. Susanne bereitete sich nur auf den Slalom vor, die einzige Disziplin an der sie teilnehmen wollte, nicht so wie ihre Schwester, die alle Alpinen-Wettkämpfe mit machte. Aber es sollte nicht der Tag der Susanne Riesch sondern der der Maria Riesch werden.

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Nach dem ersten Durchgang lagen beide Riesch-Schwestern auf hervorragenden Plätzen. Maria übernahm die Führung und zeigte ein weiteres Mal, dass sie eine klasse Abfahrerin ist. Susanne konnte ebenfalls einen guten Lauf hinunter bringen und kam auf den vierten Platz, eine gute Ausgangssituation für den finalen Durchgang.

Susanne Riesch
hatte sich so viel vorgenommen, aber es sollte einfach nicht sein. Die Sterne waren nicht auf ihrer Seite, sondern standen ihrer Schwester bei. Das Glück gehörte beim Slalom einfach Maria Riesch und das Pech der Susanne. Das ist fast wie bei Frau Holle mit der Goldmarie und der Pechmarie. Maria Riesch fuhr also zur zweiten Goldmedaille und ist Doppelolympiasiegern. Das hätte sie sich sicherlich nicht träumen lassen.

Doch auch für die Eltern der beiden ist das Ganze nicht so leid. Mit der einen Tochter können sie feiern und sich freuen. Die andere Tochter brauchte Trost und gutes Zureden. Sport ist eben brutal, des Einen Gewinne sind des Anderen Verluste.