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Gepostet by on Feb 13, 2010 in Allgemein, Olympia, Sport |

Olympia 2010 – Kumaritaschwili (Rodler) stirbt beim Training

Die olympischen Spiele sind noch nicht eröffnet und nun hängt über der von allen mit Spannung erwarteten Feier ein tragischer Schatten. Der georgische Rodler Kumaritaschwili starb beim Abschlusstraining. Auf der Bahn in Whistler absolvierte Kumaritaschwili gerade noch einen Trainingslauf als er kurz vor dem Ziel aus der Bahn geschleudert wurde.

Bei einer Geschwindigkeit von circa 144 km/h prallte der gerade Mal 21-jährige mit Kopf und Rücken auf einen ungeschützten Stahlpfeiler. Zwar waren die Helfer vor Ort schnell bei ihm, doch die Reanimierungsversuche scheiterten und er erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen.

Bereits im Vorfeld gab es Bedenken, dass die Bahn einfach zu schnell sei. Sie sollte so gebaut werden, dass man höchstens eine Geschwindigkeit von 137 km/h erreicht. Doch die gemessenen Geschwindigkeiten liegen bei mehr als 20 km/h mehr als ursprünglich geplant.

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Armin Zöggeler
(Italien), Rodel-Olympiasieger, ist davon überzeugt, dass die Top-Athleten auf der Bahn von Whistler eine Geschwindigkeit von bis zu 155 km/h erreichen können. Das hängt von jedem Sportler selber ab. Der Deutsche Rodler Felix Loch hält auf der Bahn in Whistler im Moment den Rekord. Im vergangen Jahr fuhr er mit einer Geschwindigkeit von 153,98 Stundenkilometer die Bahn hinunter.

Trotz dieses traurigen Unfalls wird die Eröffnungsfeier wie geplant stattfinden. Ob allerdings die Rodel-Entscheidung der Männer am Wochenende so durchgeführt wird, wie es geplant war, stand noch nicht fest.