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Gepostet by on Apr 6, 2009 in Allgemein, Ausland, Buch, Fernsehen, Geschichte, Gewalt, Kino, Medien |

Original „Schindler’s List“ aufgetaucht

In einer Bibliothek in Sydney/Australien wurde die original Liste von Schindler entdeckt. Die Liste mit jüdischen Namen inspirierte nicht nur zu dem Roman „Schindler’s List„, sondern auch zu dem gleichnamigen Hollywood-Film. Mitarbeiter der „New South Wales State Library“ haben die Liste mit den 801 Namen gefunden.

Das 13-seitige Dokument ist eine Kopie des Originals und wurde zwischen Notizzetteln und deutschen Zeitungen entdeckt. Geschrieben wurde die Liste am 18 April 1945, in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges. Der Geschäftsman Oskar Schindler rettet mit dieser Liste 801 Juden vor dem Gastot. Dieses Dokument gehört ohne Frage zu den wichtigsten des 20ten Jahrhunderts.

Keiner der Mitarbeiter der Bibliothek hatte eine Ahnung, das diese Liste in den sechs Kartons war, die man 1996 erworben hatte. Das Buch wurde 1982 veröffentlicht. Ganze elf Jahre später, nämlich 1993, verfilmte Seven Spielberg den Roman, mit Liam Neeson als Oskar Schindler.

Die Liste bekam Keneally, der Autor des Buches, von Leopold Pfefferberg, nachdem dieser Keneally überzeugt hatte, Schindlers Geschichte zu schreiben. Der Name Pfefferberg stand ebenfalls auf der Liste, als jüdischer Arbeiter Nummer 173. Diese Liste inspirierte Keneally dazu der Welt zu erzählen wer dieser Oskar Schindler war und welche Heldentat begangen hatte. Das Buch wurde ursprünglich unter dem Titel „Schindler’s Ark“ (Schindlers Arche) veröffentlicht.