Philipp Lahm und der FC Bayern München
War es klug was Philipp Lahm in dem Interview mit der Süddeutschen Zeitung gesagt hat oder hat er einfach drauf losgeplappert ohne sich über die Konsequenzen Gedanken zu machen? Lahm hatte einige negative Kommentare zu der Einkaufspolitik des FC Bayern abgegeben, hatte aber auch gleichzeitig den derzeitigen Trainer van Gaal ausdrücklich von dieser Kritik ausgenommen.
Er hatte die Einkaufspolitik mit den spitzen Vereinen wie Manchester und Barcelona verglichen und war der Meinung, dass diese Vereine nach System einkaufen. Sprich diese Vereine spielen nach einem bestimmten System und so werden dann auch die Spieler eingekauft. Damit das System, das man spielen will auf jeder oder zumindest auf mehr als der Hälfte der Positionen mit Top-Spielern besetzt ist.
Leider stieß diese Kritik bei Uli Hoeneß und sicherlich auch bei einigen anderen auf wenig Gegenliebe. Unglücklicherweise kritisierte Lahm auch seine eigenen Mannschaftskameraden, vielleicht war dies nicht wirklich ein guter Schachtzug von dem jungen Münchner! Denn wenn man seine eigene Mannschaft kritisiert, sollte man selber vorher sicher gehen, ob man selber auch alles gibt und so spielt wie man es von den anderen auch erwartet.
Da wir aber in einem Land leben, in der die Meinungsfreiheit gilt, sollte man Lahm nicht verurteilen nur weil er sagt was er denkt. Wo kämen wir denn hin, wenn wir nicht mehr sagen dürfen was wir denken. Das sollte auch ein Uli Hoeneß einsehen. Die beste und auch die schlimmste Kritik kommt stets aus den eigenen Reihen, das war schon immer so.
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