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Gepostet by on Nov 12, 2009 in Allgemein, Gesundheit |

Schweinegrippe – Erst das medizinische Personal, dann der Rest

Wer sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen möchte, muss noch ein bisschen ausharren. Zu erste einmal sind das medizinische Personal und Kranke an der Reihe, dann die „normal“ Bürger. Doch das heißt nicht, dass am Ende nicht mehr genügend Impfstoff für alle da sein wird. Die britische Firma GlaxoSmithKline, die den Impfstoff Pandemrix herstellt, hat zu gesagt, dass bis sie bis Ende November 9,3 Millionen Dosen des Impfstoffs liefern werden.

Bis Ende Dezember sollen es sogar noch einmal 10,7 Millionen werden. Das bedeutet also, dass im Moment nicht jeder geimpft werden kann. Bürger die keiner Risiko-Gruppe angehören, sollten sich also gedulden und nicht vor Ende November zum Arzt gehen und sich den kleinen Pieckser abholen. Mit einem Lieferengpass hatte man in der Regierung nicht gerechnet. Doch es besteht kein Anlass zur Sorge, mit der Zeit werden alle, die geimpft werden wollen auch die Impfung bekommen.

Für Risikoschwangere und auch Schwangere würden außerdem 150 000 Dosen des Impfstoffs eingekauft, dem keine Wirkverstärker zugesetzt sind. Schwangere sollten sich bei ihrem Hausarzt nach dem Impfstoff erkundigen. Laut dem Robert Koch Institut sollen sich Deutschlandweit bereits 50.000 Menschen mit dem Schweinegrippevirus angesteckt haben. 12 Menschen starben daran.

Die Kosten für den Impfstoff belaufen sich inzwischen auf 700 Millionen Euro, 25 Millionen Menschen könnten theoretisch geimpft werden, das hängt allerdings davon ab ob einmal oder zweimal geimpft werden muss. Das heißt aber auch, dass nur etwa ein Drittel der Bevölkerung den Impfstoff bekommt. Na zum Glück wollen sich nicht alle impfen lassen, sonst müsste die Regierung weitere Dosen kaufen. Obwohl man damit ja auch wieder die Wirtschaft ein wenig ankurbeln würde.