Pages Menu
TwitterRssFacebook
Categories Menu

Gepostet by on Mrz 21, 2010 in Allgemein, Sport |

Simone Hauswalds Triumph am Holmenkollen

Was Simone Hauswald in den Wettkämpfen in Oslo am Holmenkollen vollbracht hat, lässt sich nur mit einem Wort beschreiben. Sensationell. Drei Starts, drei Gewinne. Eine unglaubliche Leistung und eine Ausbeute, die zum Ende der Sportkarriere von Hauswald einfach nur fantastisch ist.

Bereits im Sprint und bei der Verfolgung konnte sich Simone Hauswald vor alle anderen setzen und den Sieg nach Hause laufen. Schon diese beiden Siege waren einfach hervorragend. Doch mit dem Sieg heute hat sicherlich selbst sie nicht gerechnet. Nach einem Sieg sah es auch nach den ersten beiden Schießen nicht aus. Zwei Fehler musste Hauswald nach dem zweiten Schießen verbuchen und ging als 14te wieder auf die Strecke.

Doch läuferisch stimmte einfach alles, das Material schien gut zu laufen und auch die Kraft in den Beinen machte einen guten Eindruck. Zu diesem Zeitpunkt machte Magdalena Neuner das Rennen, gefolgt von Andrea Henkel und Kati Wilhelm. Gemeinsam mit den Schwestern Vita und Valj Semerenko kommen sie zum Schießstand. Magdalena Neuner musste ein Mal in die Strafrunde. Während Andrea Henkel die Führung übernimmt, gefolgt von Wilhelm und den Semerenko Schwestern. Zeigt Hauswald eine klasse Leistung und bringt alle fünf Schuss ins Ziel.

[ad#Sneaker SPort 300×250]

Damit schieb sie sich auf den neunten Platz vor. Die vorletzte Runde steht also an und es scheint als würde der Sieg ohne Simone Hauswalds Zutun entschieden werden. Dann kam das letzte Schießen und die Damen vor Simone Hauswald patzten, inklusive Neuner und Henkel. Hauswald schoss schnell und traf alles. Somit ging sie als erste auf die letzte Runde. Auf ihren Fersen waren Vita und Valj Semerenko, die beide alle 20 Scheiben trafen. Doch Magdalena Neuner verfolgte die beiden Ukrainerinnen, mit dem Ziel einen Podiumsplatz zu erreichen.

Am Ende schaffte Simone Hauswald also ihren Hattrick in Oslo und durfte auch heute ein weiteres Mal zum König. Den zweiten Platz konnte sich die Ukrainerin Vita Semerenko sichern, vor Magdalena Neuner. Auch Andrea Henkel zeigte einen tollen Wettkampf und kam am Ende auf den vierten Platz. Martina Beck durfte sich über den siebenten Platz und Kati Wilhelm über den zehnten Platz freuen.