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Gepostet by on Aug 21, 2008 in Allgemein, Ausland, Technik | 1 Kommentar

Ursache für den Flugzeugabsturz in Madrid noch weiter unklar

Was den Absturz des Flugzeuges am Madrider Flughafen verursacht hat, ist weiterhin nicht klar. Am Mittwoch war die Maschine beim zweiten Startversuch über die Rollbahn hinausgeschossen. Ein Triebwerk hatte Feuer gefangen und die Maschine ist dann aus 60 m Höhe abgestürzt. 173 Menschen waren an Bord, die meisten von ihnen starben bei dem Unglück.

Die MD-82 des Spanair-Fluges JK 5022 war auf dem Weg nach Las Palmas auf der Urlauberinsel Gran Canaria. Bereits der erste Startversuch war nicht geglückt, weil der Pilot einen Defekt des Temperaturfehlers feststellte. Dieser wurde nach Angaben von „El País“ repariert, während die Passagiere an Bord warteten. Dann beim zweiten Startversuch fing das linke Triebwerk Feuer und der Pilot riss die Maschine hoch. Sie kam ins trudeln und stürzte schließlich ab. Luftfahrtexperten, die sich mit diesem Unglück beschäftigen, denken aber, dass der alleinige Ausfall des Triebwerkes nicht allein die Ursache für den Absturz gewesen sein kann, da die Flugzeuge auch mit einem Triebwerk noch fliegen können. Es könnte vermutlich sein, dass durch den Brand des Treibwerkes ein weiteres System beschädigt wurde, das dann den Absturz herbeiführte. Auch menschliches versagen ist nicht auszuschließen.

Die Unfallgefahr ist bei Starts und bei Landungen am größten, sagt ein Experte, auch wenn das nur der kleinste Teil des gesamten Fluges ist. Während des Starts gibt es eine Geschwindigkeitsgrenze, bis zu der der Start abgebrochen werden kann. Wenn diese Grenze überschritten ist, muss der Start durchgeführt werden, auch wenn Schäden festgestellt werden, weil sonst die Landebahn nicht ausreicht um das Flugzeug noch rechtzeitig zum Stehen zu bringen. Ob das hier der Fall war, muss auch geprüft werden. Die Flugschreiber wurden inzwischen geborgen und man erhofft sich daraus wichtige Informatonen zur Unglücksursache.

1 Kommentar

  1. Die vier Deutschen, die auch mit in der Unglücksmaschine waren (sie haben auf jeden Fall eingecheckt), sind wohl wahrscheinlich aus Bayern aus Pullach. Das Ehepaar und seine zwei Kinder haben sich noch nicht bei Angehörigen gemeldet und gelten bislang noch als vermisst. Sehr viel Hoffnung bleibt nicht!