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Gepostet by on Dez 26, 2013 in Arbeitslos.. |

Wenn es mit der Jobsuche mal nicht so klappt – Ein Ratgeber für die optimale Bewerbung

Wer über eine gute Ausbildung und langjährige Berufserfahrung verfügt, ist mitunter ratlos, wenn er auf seine Bewerbungen hin nur Ablehnungen oder aber gar keine Antwort erhält. Was habe ich nur an mir, dass mich niemand einstellen will? So oder ähnlich lautet dann meist die Frage, die man mit bohrender Intensität immer wieder an sich selbst richtet und die zuletzt doch nur in eine Sackgasse führt, denn das Ego leidet unter den Ablehnungen oder dem Schweigen der potentiellen Arbeitgeber und das letzte bisschen Selbstwertgefühl geht den Bach hinunter. Nachfolgend ein paar Tipps.

Selbstsicher bleiben, die eigenen Stärken analysieren

Zunächst einmal sollte man sich vergegenwärtigen, dass Arbeitslosigkeit keineswegs eine Schande oder gar ein Indiz für persönliches Versagen darstellt. In den Zeiten der Globalisierung der Wirtschafts- und Finanzkrise sind durchgängige und geschlossene Erwerbsbiographien, zumal solche mit ständigen beruflichen Beförderungen und einer unablässigen Weiterentwicklung bis zum Erreichen des Rentenalters, ohnehin nicht mehr die Regel. Vor diesem Hintergrund sollte man zunächst entspannt und optimistisch bleiben und die Zeit der Jobsuche als Möglichkeit der Selbstfindung und Richtungsbestimmung zu sehen versuchen. Hat man sich die Frage beantwortet, wo die persönlichen fachlichen Stärken liegen und in welchen Branchen diese womöglich gefragt sind, dann geht es an die Vorbereitung der Bewerbung, denn diese soll sich aus der allgemeinen Flut von Anschreiben möglichst heraus heben, die die Personalchefs tagtäglich erreicht. Sinn voll ist natürlich die Überarbeitung des Lebenslaufes (CV).

CV und Anschreiben

Man beginnt ganz oben mit der letzten ausgeübten Tätigkeit und arbeitet sich dann chronologisch bis zum Anfang seiner Erwerbsbiographie hindurch. Grundsätzlich gilt, dass Lebensläufe keine Lücken enthalten dürfen. Dies gilt auch für ein fehlendes Arbeitszeugnis. Hier gibt’s übrigens eine gute Seite mit Infos zu Arbeitszeugnissen. Zeiten der Arbeitslosigkeit sollten also nicht verschwiegen, sondern offen angegeben werden. Allerdings darf der Fokus dabei nicht auf der Arbeitslosigkeit liegen, sondern vielmehr auf denjenigen Tätigkeiten, die man während der Zeit der Erwerbslosigkeit ausgeübt hat, denn darauf legen Personalchefs Wert. So kommt es erfahrungsgemäß sehr gut an, wenn man während der Zeit der Arbeitssuche eine Fremdsprache erlernt oder irgendeine zusätzliche Fähigkeit erworben hat, die bei der weiteren Erwerbstätigkeit von Nutzen ist. Dies sollte man im Lebenslauf daher unbedingt angeben. Ferner dürfen Bewerbungen nicht einfach ins Blaue und in möglichst großer Zahl versendet werden. Es hilft, wenn man sich im Vorfeld, beispielsweise über das Internet, sehr gründlich über das Unternehmen und dann überlegt, inwieweit man selbst zum Erfolg des Unternehmens beitragen könnte, um dann sein Bewerbungsschreiben genau auf diesen Punkt hin auszurichten, indem man beispielsweise im Bewerbungsschreiben andeutet, dass man ganz bestimmte Vorstellungen zur Optimierung des Einkaufswesens des Unternehmens hätte. Wer sich diesbezüglich unsicher ist, sollte einen Karriere Coach erhalten, der bei Lebenslauf, Anschreiben und Tipps für das Vorstellungsgespräch nützliche Hinweise geben kann.

Das Vorstellungsgespräch

Ein weiterer Fehler ist es beispielsweise, seine persönlichen Stärken und Schwächen nicht benennen zu können und mit seinen Gehaltsvorstellungen hinter den Berg zu halten. Personalchefs stellen heute oft und gern die Fragen nach den persönlichen Stärken und Schwächen und sie erwarten dann in der Regel eine Antwort, die wie aus der Pistole geschossen kommt. Man sollte sich also vor dem ersten Vorstellungsgespräch darauf vorbereiten. Wer unsicher ist, was er an Gehalt verlangen kann, der sollte im Internet recherchieren. Zulässig ist auch die Antwort, dass man das branchenübliche Gehalt erwartet. Ein Schulterzucken auf die Frage nach dem Gehaltswunsch, übertriebene oder auch untertriebene Gehaltsforderungen kommen meist nicht gut bei den Personalchefs an.

Headhunter

Im Übrigen darf man sich nicht nur auf die Stellenanzeigen im Internet oder in den Tageszeitungen oder auf den Vermittlungsservice der Bundesagentur für Arbeit verlassen. Oftmals helfen private Headhunter, die über gute und regelmäßige Kontakte zu der betreffenden Branche verfügen, recht kurzfristig und auch effektiv weiter, auf dem Weg zum neuen Job!